Schwanger auf Nilkreuzfahrt in Ägypten?

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Daher ist es nur allzu verständlich, dass schwangere Frauen auch nicht auf den vielleicht schon länger geplanten Ägypten-Urlaub verzichten wollen. Doch gerade was die Reise in entfernte Länder angeht, sollten einige Vorkehrungen getroffen werden, um die werdende Mutter und ihr ungeborenes Baby nicht zu gefährden. So zum Beispiel bei einer geplanten Nilkreuzfahrt.

Schwanger auf Nilkreuzfahrten in Ägypten gehen?

Schon die Anreise zum Nilkreuzfahrtschiff kann unter Umständen zu Diskussionen führen, da diese im Normalfall per Flugzeug stattfindet. Meistens spricht eigentlich nichts dagegen, wenn schwangere Frauen fliegen, jedoch sollte man zuvor trotzdem den Frauenarzt um Rat fragen, um eventuelle Risiken für Mutter und Kind auszuschließen. Hat der Arzt keine Bedenken gegen eine Flugreise, so kann diese problemlos angetreten werden. Allerdings besteht während des Fluges eine erhöhte Thrombosegefahr für Schwangere. Aus diesem Grunde sollten während des Fluges Kompressionsstrümpfe getragen werden.

Auf Nilkreuzfahrt während der Schwangerschaft

Wer sich dafür entscheidet, während der Schwangerschaft eine Nilkreuzfahrt in Ägypten mitzumachen, der sollte sich vorab gut über die ärztliche Versorgung an Bord und wichtige Vorab-Impfungen informieren. Da es während einer Nilkreuzfahrt schon mal sehr heiß werden kann, ist es zudem wichtig, dass an Bord sehr viel getrunken wird. Durch das ungewohnte Essen können eventuell Durchfälle auftreten, weswegen man unbedingt Tabletten gegen Durchfall in der Reiseapotheke haben sollte, die auch von Schwangeren eingenommen werden dürfen. Auch sollte man es als vermeiden, an Bord rohe Lebensmittel zu verzehren. Eine weitere Gefahr könnte eventuell Hepatitis sein, welche von Stechmücken übertragen wird. Aus diesen unterschiedlichen Gründen sollte man immer abwägen, wie wichtig dieser Ägypten-Urlaub ist. In jedem Falle gilt, vor dem Antritt einer Nilkreuzfahrt während der Schwangerschaft immer, dass der Frauenarzt um Rat gefragt werden sollte.

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